Dipl.-Ing. für Architektur, Baubiologe und Sachverständiger
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Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und Gesundheit


 
Im folgenden Aufsatz setze ich mich mit der Fragestellung auseinander, auf welcher Grundlage eine Belastung aus elektromagnetischen Feldern für ein Lebewesen abgeleitet werden kann. Die Diskussion um dieses Thema wird meines Erachtens unqualifiziert und undifferenziert geführt. Ich versuche, ein wenig Licht in die Zusammenhänge zu bringen.

Fragestellung: Gibt es eine verlässliche Aussage zur Fragestellung?
Antwort: Ich habe trotz intensiver Recherche noch keine Untersuchung gesehen.
Anschlussfrage: Gibt es eine Möglichkeit, eine verlässliche Aussage zu erstellen?
Antwort: Solange das Wissen um die Resonanzfähigkeit von Lebewesen noch derartig in den Kinderschuhen steckt, ist keine verwertbare Antwort zu erwarten.

Ich empfehle, sich vor dem Lesen dieser Ausarbeitung auch mit meinen Aufsätzen „Alles ist Schwingung“ und „Grenzwerte“ zu befassen, da hier verschiedene Grundlagen und Zusammenhänge vermittelt werden.


Einleitung:

Bei der Fragestellung, in welcher Weise elektromagnetischer Felder unmittelbaren Einfluss auf die Gesundheit haben, wurde viel geschrieben und nichts gesagt. Es gibt Studien, welche gesundheitliche Auswirkungen in Zusammenhang zu elektromagnetischen Feldern stellen. Ebenso gibt es Studien, welche keine relevanten Verbindungen aufzeigen. Daraus ergeben sich erhebliche Unsicherheiten für die Menschen.
Da das Vertrauen im unmittelbaren Zusammenhang mit der eigenen Komfortzone steht, werden gerne die Ergebnisse von Untersuchungen in den eigenen Fokus gerückt, die keine Gefährdung aufzeigen. Derartiges Denken ist ein Spiel mit dem Feuer.


Grundlage:

Elektromagnetischer Felder sind ein „Energiepotenzial“. Die Besonderheit dieser Felder ist, dass sie eine Frequenz besitzen. Das Spektrum der Frequenz geht von 0 Hz bis Unendlich. Ich habe den Begriff „unendlich“ gewählt, weil keine gesicherte Erkenntnis über eine maximal mögliche Schwingungsrate besteht. Der Begriff „Energiepotenzial“ besagt, dass eine Möglichkeit zur Interaktion mit anderen Feldern besteht. Sobald diese Interaktion durch Resonanz stattfindet, ist dieser Vorgang mit einer Veränderung der Primärenergie verbunden. Wenn keine Resonanz besteht, gibt es weder Gewinn noch Verlust.

Ein Beispiel:
Ich stehe an der Straße und ein LKW fährt an mir vorbei. Solange dieser Lkw keine Berührung mit mir hat, fährt er ungehindert seines Weges. Erst bei einer Berührung wird die Energie des sich bewegenden Fahrzeugs auf mich übertragen. Dabei verlangsamt sich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und meine Geschwindigkeit erhöht sich. Es findet ein Resonanzeffekt statt, welcher abhängig ist von der Masse des LKWs und meiner Masse.
Einzelne Frequenzen von elektromagnetischen Feldern haben abhängig von ihrer Höhe die Eigenschaft, mit einem Resonanzpotenzial eines Körpers zu interagieren. Wenn der Körper aufgrund seines eigenen Schwingungsfeldes das Potenzial bei einer definierten Erregerfrequenz nicht besitzt, entsteht keine Interaktion. Selbst wenn die Frequenzen nahe beieinander liegen, ist bei nicht vorhandener Resonanzfähigkeit keine Interaktion möglich.

Ein Beispiel:
Ich stehe an der Straße und ein LKW fährt in einem Abstand von 1 mm an mir vorbei. Hier könnte ich einen Schreck bekommen, sobald ich diesen Vorgang beobachte. Wenn ich nichts davon sehe, geht der Vorgang ohne irgendwelche Auswirkungen zu Ende. Ich habe keinen Schaden erlitten.

Es ist in der Realität so, dass das Senden einer singulären Frequenz nicht möglich ist. Das hängt damit zusammen, dass bei z.B. technisch erzeugter Frequenz durch das Entstehen von „Rauschen“ eine Breitbandigkeit entsteht. Konkret sieht das so aus, dass neben der Hauptfrequenz mit abnehmender Amplitude auch Nebenfrequenzen gesendet werden. Diese Eigenschaft führt dazu, dass die Wahrscheinlichkeit zu einer Resonanz steigt. Der Körper interagiert nicht mehr mit der Hauptfrequenz, sondern ggf. mit der Nebenfrequenz, welche in seinem Resonanzbereich liegen könnte.

Ein Beispiel:
Ich stehe an der Straße und ein Lkw mit seitlich ausstehendem Spiegel fährt an mir in einem Abstand von 1 mm vorbei. Der Spiegel mit seiner verhältnismäßig geringen Masse und weichen Aufhängung berührt mich, bringt mich gegebenenfalls zu Fall und kann Verletzungen hervorrufen. Die Masse des LKWs ist bei dem Vorgang wenig relevant. Dennoch wird durch Energieaustausch seine Geschwindigkeit herabgesetzt.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jeder Körper ebenfalls ein breitbandiges Resonanzpotenzial besitzt. Je weiter die Nebenfrequenz von der Hauptfrequenz entfernt ist, desto geringer ist die Energie, welche zur Interaktion zur Verfügung steht. Die Schlussfolgerung ist, dass damit eine Verringerung der gegenseitigen Beeinflussung ansteht.

Ein Beispiel:
Ich stehe an der Straße, habe meine Arme ausgebreitet und ein Lkw mit seitlich ausstehendem Spiegel fährt in einem Abstand von 1 m an mir vorbei. Der Spiegel berührt meine Hand. Sie wird beschleunigt aber bringt mich nicht zu Fall. Vielleicht erzeugt sie eine Drehung meines Körpers, mehr aber nicht. Sowohl die Masse des LKWs als auch die Masse meines Körpers spielen eine untergeordnete Rolle. Sie bestimmen die Stabilität, welche Auswirkung auf eine gegebenenfalls vorhandene Richtungsänderung haben kann.


Interaktion:

Wenn eine exakte Übereinstimmung der Resonanzfähigkeit zweier Körper besteht, ist die Energie der Primär-Frequenz maßgeblich für die Amplitude der sich daraus ergebenen Sekundär-Frequenz. Es spielen z.B. Anstiegsgeschwindigkeit sowie die Höhe der Amplitude eine wesentliche Rolle. Die Masse der Teilchen aus der Erreger-Frequenz können Einflüsse auf das Ergebnis haben.

Ein Beispiel:
Ich stehe in Straßenmitte und ein LKW kommt auf mich zu. Je nach dem, wie weich seine Front ausgebildet ist, werde ich mit entsprechender Wucht auf die Straße geschleudert. Sowohl meine Masse des ganzen Körpers als auch die vollständig wirkende Masse des LKWs spielen jetzt eine maßgebliche Rolle für die Verzögerung bzw. Beschleunigung der einzelnen Massen.

In der Realität gibt es selten die Situation, dass nur ein Frequenzband im Umfeld von Lebewesen vorhanden ist. Es handelt sich um viele Frequenzfelder, die das Potential für eine Interaktion mit Körpern haben. Leider ist bislang nur im geringen Maß untersucht worden, bei welchen Frequenzen ein Lebewesen gute Resonanzfähigkeiten besitzt. Wir wissen aus der Physik von Elementen, welche Schwingungseigenschaften vorhanden sind. Wir kennen deren Frequenz, nicht aber deren Resonanzfähigkeit in einem Körper zusammen mit anderen Elementen. Dies hängt damit zusammen, dass es in einem Körper immer dämpfende als auch leicht erregbare Elemente gibt. Der Körper ist zu komplex und heterogen, als das eine sichere und einheitliche Analyse gemacht werden kann. Schon die Größe und das Gewicht bestimmen die Eigenschaft, welches Potential ein Körper als Antenne zum Empfang von äußerlich wirkenden Schwingungen hat.

Ein Beispiel:
Viele Menschen stehen auf einer mehrspurigen Straße........
Den Rest der Geschichte überlasse ich meinen Lesern.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein Körper nicht nur aus physikalisch bestimmbaren Zellen besteht. Da gibt es zum Beispiel die Erkenntnis, dass eine Interaktion des Gehirns mittels der sogenannten „Gehirnwellen“ zu bestimmten Zeiten oder bei bestimmten Gegebenheiten in einer jeweils anderen Frequenz sendet. Der Informationsaustausch im Körper bestimmt durch jeweilige Interaktionen seine Schwerpunkte. Diese ändern sich z.B. bei einer Infektion vollständig. Da werden einzelne Funktionen abgeschaltet und andere werden erhöht oder zugeschaltet. Dies hat zwangsläufig eine wechselnde Frequenzstruktur zur Folge.

Ein Beispiel für ein bekanntes Frequenzband ist die Resonanzfrequenz der DNA von 150 MHz. Diese Erkenntnis ist in der Wissenschaft noch nicht ausreichend gefestigt. Aufgrund vieler wissenschaftlicher Untersuchungen bezüglich der Veränderung von DNA-Strukturen durch Umwelteinflüsse (z.B. nukleare Strahlung) kann zumindest von einer hohen Resonanzwilligkeit der DNA ausgegangen werden.
 
 
Wellenstrukturen:

Wellenstrukturen von Frequenzen bestehen aus einer komplexen Sinusform in nicht linearer Ausbreitung und können mehrere Polarisationsebenen haben. Wenn es einfacher wäre, könnte die ganze Sache vielleicht mit einer begrenzten Auswahl an Versuchen in den Griff zu bekommen sein. Bei elektromagnetischen Energiefeldern handelt es sich um ein Gemisch aus Longitudinalwellen und Transversalwellen. Hierdurch ist eine erhebliche Verkomplizierung gegeben. Wir können davon ausgehen, dass Wellenstrukturen von Lebewesen eine homogen Form haben. Somit stehen die künstlich erzeugten Frequenzstrukturen aus teilweise extremen und bizarren Formen im Widerspruch zu einer guten Resonanzfähigkeit. Wir wissen, dass eine Resonanz bei exakt gleicher Wellenstrukturen in Teilen oder im Ganzen möglich ist. Da die Energie derartiger künstlich erzeugter Wellen höher als die Energie der körpereigenen Wellen ist, besteht das Risiko der Anpassung der schwächeren Welle an die stärkere Welle. Hier ist leicht vorstellbar, dass solch künstliche Strukturen im Organismus eines Lebewesens nicht gerade förderliche Wirkung zeigen.

Da der Körper zur ordnungsgemäßen Funktion eine von allen Zellen verständliche Kommunikation benötigt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass da etwas nicht mehr funktioniert. Alle Zellen im Körper haben ein eigenes „Gedächtnis“. Hierdurch kann es bei kurzzeitiger Störung, durch Abschalten der Kontrollfunktion des Gehirns, schon mal zu einer autarken Funktion kommen. Das geht aber nur solange gut, bis ein Einschreiten des Gehirns z.B. zur Synchronisation erforderlich wird. Wenn diese oder andere Kontrollfunktionen des Gehirns über längere Zeit nicht mehr aufrecht gehalten werden, macht die Zelle oder das Zellgefüge ggf., „was es will“. Das ganze nennt unsere Medizin z.B. Krebs.

Was durch „chaotische Zustände“ in Unordnung geraten ist, muss zurück in die Ordnung bzw. Kohärenz mit dem Rest kommen. Je länger der Zustand der Unordnung gedauert hat oder je größer der angerichtete Schaden ist, desto aufwendiger ist eine Reparatur. Weil alles im Körper miteinander verbunden ist, besteht die Gefahr, dass vorhandene degenerierte Wellenstrukturen andere benachbarte Strukturen als Resonanzeffekt ebenfalls beeinflusst haben. Eine mögliche disharmonische Wellenstruktur kann sich ohne Kontrolle des Gehirns ausbreiten und zur „Infektion“ anderer Körperzellen beitragen. Wenn in Folge das Gehirn als Steuerungsorgan „Mist baut“, ist der Ausfall des gesamten Systems nicht mehr in weiter Ferne. Das nennt man „Tot“. Dieser entsteht häufig durch eine Verkettung von „unglücklichen Zufällen“. Diese Beschreibung passt in den meisten Fällen nicht, da es meistens die zwangsläufige Folge ist.


Filter:

Nicht nur im Bereich der geistigen Wahrnehmbarkeit von Ereignissen, sondern auch im Bereich der Resonanzfähigkeit besteht die Möglichkeit zur Reduzierung einer Interaktion. Jeder Mensch besitzt eine eigenständige Filterstruktur. Diese kann sowohl bewusst als auch unbewusst gesteuert werden. Im unbewussten Bereich spielen viele Parameter eine Rolle. Wenn die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Gefahr gelenkt ist, ist an dieser Stelle der Filter schwach ausgebildet. Wir nennen diese Phänomene zum Beispiel Placebo- oder Nacebo-Effekt. Allein das Wissen um eine Hochfrequenzantenne in der Nachbarschaft kann zu Krankheitssymptomen führen. Es ist unerheblich, ob diese Antenne möglicherweise nicht eingeschaltet ist. Der schwache Filter erlaubt die vollständige Einstrahlung und Beeinflussung aller weiteren umgebenden Frequenzen. In diesem Fall führt der Prozess nicht zu einem erhöhten Abwehrmechanismus bzw. zu einer verbesserten Filterfunktion, sondern zu einer verbesserten Resonanzfähigkeit. Es ist die Erwartungshaltung dessen, was eintreten könnte. Um diese Überlegung auf den Punkt zu bringen: “Angst ist kein guter Berater“.

Im umgekehrten Fall kann ein Negieren vorhandene Risiken ebenfalls kontraproduktiv sein. Wer seine Aufmerksamkeit von einer existierenden Situation abwendet, ist darauf angewiesen, dass die automatischen Filter richtig funktionieren. Die wenigsten Menschen kennen ihre unbewussten Filter. Wenn der Mensch Glück hat, geht es gut, sonst eben nicht.


Schlussbemerkung:

Mein Aufsatz auf der Basis der Wellenenergethik soll aufzeigen, wie unübersichtlich eine klare Zuordnung der Risiken von Resonanzfeldern in ihrer Interaktion mit Lebewesen sein kann. Es sollte klar geworden sein, dass eine hochwertige verwertbare wissenschaftliche Studie auf dieser Basis mit den derzeit vorhandenen Geräten und dem Wissen zu keiner verlässlichen Aussage führen wird. Hier ist ein zielgerichtetes Studium von Lebewesen als „Resonanzkörper“ nötig, welches sich nicht auf die Zellerwärmung im Labor beschränkt. Derzeit wird mit Vermutungen gearbeitet, um eine Risikopotential abschätzen zu können. Mit Wissenschaft hat das m.E. nichts zu tun. Im Ergebnis müsste eine klare Vorgabe von Grenzwerten entstehen, welche sich an der Resonanzbereitschaft des Körpers und allen seinen Aspekten orientiert. Solange diese Erkenntnis nicht besteht, ist allerhöchste Zurückhaltung im Umgang mit elektromagnetischen Feldern geboten.

Deshalb bleibt die Erkenntnis:“ Vorsicht ist besser als Nachsicht“.



Dipl.- Ing. Paul Eltrop, Münster.



Hinweis: Die Informationen in meiner Abhandlung entsprechen nicht in allen Teilen der gültigen Auffassung der „Lehrmeinung“ Sie sind entstanden aus eigenen Erkenntnissen.


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